WALD ist WALD ist WALD

Die deutsche Walddefinition:

Wald im Sinne der BWI ist, unabhängig von den Angaben im Kataster oder ähnlichen Verzeichnissen, jede mit Forstpflanzen bestockte Grundfläche. Als Wald gelten auch kahl geschlagene oder verlichtete Grundflächen, Waldwege, Waldeinteilungs- und Sicherungsstreifen, Waldblößen und Lichtungen, Waldwiesen, Wildäsungsplätze, Holzlagerplätze, im Wald gelegene Leitungsschneisen, weitere mit dem Wald verbundene und ihm dienende Flächen einschließlich Flächen mit Erholungseinrichtungen, zugewachsene Heiden und Moore, zugewachsene ehemalige Weiden, Almflächen und Hutungen sowie Latschen- und Grünerlenflächen. Heiden, Moore, Weiden, Almflächen und Hutungen gelten als zugewachsen, wenn die natürlich aufgekommene Bestockung ein durchschnittliches Alter von fünf Jahren erreicht hat und wenn mindestens 50 % der Fläche bestockt sind. In der Flur oder im bebauten Gebiet gelegene bestockte Flächen unter 1.000 m2, Gehölzstreifen unter 10 m Breite und Weihnachtsbaum- und Schmuckreisigkulturen sowie zum Wohnbereich gehörende Parkanlagen sind nicht Wald im Sinne der BWI. Wasserläufe bis 5 m Breite unterbrechen nicht den Zusammenhang einer Waldfläche.

(source: BMVEL (Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft) (Hrsg.), 2001: Aufnahmeanweisung für die Bundeswaldinventur II (2001 – 2002), 2. korrigierte, überarbeitete Ausgabe, Mai 2001, Bonn, 108 S.)

Und damit entspricht diese der Walddefinition nach den IPCC 2006 Guidelines zur Erstellung von Treibhausgasinventaren.

Deutsch: Müritz-Nationalpark, Ostteil Serrahn: Im Serrahner Buchen-Altwald findet sich eine große Menge Totholz. (source: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:NP_M%C3%BCritz_Teilgebiet_Serrahn-5.JPG)

LG FOE

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