KAZ 6 #kazvacation

Die letzten zwei Tage draußen schlafen! Check!

Wir haben spontan den Entschluss gefasst noch nach Burabaj ehemals Borowoje zu fahren, weil wir beide nach den Erfahrungen in Karaganda* keinen Bock mehr auf Stadt hatten. Burabaj wird auch die kasachische Schweiz genannt. Kommt aber eher einer mit Kiefern bewaldeten sächsischen Schweiz näher…

Wegen Regen haben wir das Zelt im Rucksack gelassen und uns eine überdachte Freilichtbühne als Schlafplatz gesucht.

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Direkt an Wasser. Sehr nett!

An Sonntag, nach vier Stunden Bummelzugfahrt sind wir in Astana angekommen, haben Zug Tickets und Bier gekauft und sind zu diesem wunderschönen Platz gelaufen:

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Guten morgen Astana!

Heute geht es also wirklich der Hauptstadt an den Kragen. Als wir Samstag durchfuhren, hat der Aufenthalt an Busbahnhof ja kaum eine halbe Stunde gedauert.

Es gibt noch viel mehr… Das später.

LG FOE

*ich habe mich für meinen Pass von einem Bengel um 25€ erleichtern lassen. Saudumm: ich. Die habe ich nach nur acht Stunden nicht so effektiver Polizeiarbeit auf dem Polizeirevier von Karaganda sogar wiederbekommen. Der Tag Erholung war aber weg. 🙁

KAZ 5 #KAZvacation

Angekommen sind wir nach der ersten Nachtzug Etappe in Balchasch am Balchasch See 🙂

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Waldemar, der nette Schaffner mit deutschen Opa, versicherte mir bei Tschai-Tee und Plätzchen, dass sich Kasachstan nicht in einer Krise befände. So wie “Girmaniii“. Ob es denn schwer sei dort einen Arbeitsplatz zu finden wollte er wissen, bevor wir ausstiegen.

Kasachstan ist eins der größten, weitesten und wenn nicht sogar DAS gastfreundlichste Land, dass ich während meiner Reisen erlebte.

Vielleicht kommen wir wieder.

KAZ 4 #kazvacation

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Warten auf den Zug. Die nächsten dreieinhalb Stunden sitzen wir am Hauptplatz von Uschtobe (übersetzt “die drei Berge“) und trinken Bier für nen Euro die holbe. 🙂  Kasachstan ist ein Biertrinker-freundliches Land.

Nach dem Nationalpark gestern lief das Trampen/Bustoppen wie geschmiert. Bis wir in Taldykorgan ankamen. Wir haben ein trockenes Plätzchen im Busbahnhofshotel gefunden. Nur an die Art der kasachischen Obdachlosen uns nach einem Platz in unseren Zimmer zu fragen, müssen wir uns noch gewöhnen. Also vielleicht nächstes Mal.
Schaschlik gefutternd und Bier trinkend haben wir den Tag geschlossen.

Hier in Uschtobe haben wir die ersten Stunden Wartezeit bei einem super freundlichen Kasachen verbracht, der uns sein Haus zeigte, uns mit seinen Englisch Kenntnissen beeindruckte und uns seine Stadt näher brachte. Sehr herzlich.

Kurz vor dem Abschied schämte er sich ein wenig uns zu verraten, warum nächsten Donnerstag hier in KAZ Feiertag ist: “back then we won over the one with the beard!“ Und zeigte mit zwei Fingern seiner Hand den Hitler-Bart! Großes Kino.

Gleich geht es übernacht um den Balchasch-See.

Wie melden uns.

LG FOE

KAZ 3 #KAZvacation

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Heute die singende Düne vom “alten Emil“. Der national Park 190km im Norden Almatys, dessen Namen ich mir nicht anders merken kann 🙂
Dschingis Khan soll über einen Bergpass in der nähe gekommen sein und gesagt haben, er fühle sich wie auf einem goldenen Sattel. Alten Emil in korrekter Aussprache heißt goldener Sattel!
Eine Sehenswürdigkeit – neben einer Gazellen Art, Bären, rot-weissen Gipsbergen, viel Landschaft und dem Ile-Flußtal – in dem Naturpark ist die singende Düne. Von oben drauf hat man eine fantastische Aussicht auf fast alle der beschriebenen Sehenswürdigkeiten.
Weiter geht es heute noch über den erwähnten Pass nach Saryösek, wo wir noch nen Zug bekommen wollen.

Bald mehr.

LG FOE