maybe, you gonna be the one that saves me

Heute war wieder einer dieser Tage: Nicht viel Zeit, nicht viel vor, nicht viel gefühlt und dann kommen sie wieder; die vergangenen Zeiten, still im Hinterkopf verschlummert, voller guter Erinnerungen,

die Zeiten wie sie mir fehlen. Man erinnert sich an die Erfolge, die unbeschwerten Zeiten. Heute ist alles so schnell geworden. Vor kurzem feierte man Geburtstage mit Bier und Fleich am Spieß – dann Einweihungsparties mit Gästen, die gehen müssen „wegen der Kinder“ und schwupps sitzt man – umgeben von Schwangeren und mitfühlenden Vätern – und trink allein die Bowle leer. Ich wünsch mir früher nicht zurück. Aber es kommt hin und wieder in den Kopf. Von Hinten nach Vorn. Das ist gut so. Das gefällt mir. Aber das vermiß‘ ich auch. Mit – zumindest – einer Träne im Knopfloch.

Das bringt mich schnurstraks in den Garten auf die Hängematte: Sternenhimmel gucken. Jedoch bleibt auch danach die Erkenntnis, dass es er sich weiterdreht – schneller, immer schneller. Manney. Wir leben – mir ist der Genuss abhanden gekommen.

Cannstatter Volksfest 3
Creative Commons License photo credit: meris73

Ich hab‘ das Gefühl als stände ich in nem Karussell! Drinne ich, draussen dreht sich alles: die Zeit, die Welt, die Bekanntschaften. Nichts gibt Zeit, nichts gibt Rat.

Ich melde mich. FOE

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