Auf ein Bier mit der roten Couch #1

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Du kennst das, ne? Eine bierseelige Stimmung, ein Gedanke, ein Gefühl was dich umtreibt und das dich einholt. Manchmal sehnen wir uns solche Situation herbei, manchmal überkommen sie uns. Solche Situation und die Gedanken möchte ich hier beschreiben. Was online geht, was nicht entscheide ich in eben solche einer Stimmung.

Heim Weh. Das soll heute das Thema sein. Ich bin betroffen. Ich gebe es zu. Das Gefühl, dass mir meine Heimat in den letzen Jahren immer wichtiger wird, ist mindestens zweischneidig. Eine Dimension ist offensichtlich: Ich sehe mich nach dem was ich kenne, wo ich mich auskenne, wo ich weiß, wie der Hase läuft und wo die Leute meine Sprache sprechen.
Darunter widerum liegt noch ein Gefühl, was sich nicht so leicht mit dem Raum Heimat beschreiben lässt, denn es ist viel mehr ein Gefühl des Vermissens einer vergangenen Zeit. Das ist was mir fehlt. Also viel mehr als der Ort an sich. Doch, wann immer ich kann, streife ich durch Orte und an Landschaften vorbei, die mir persönlich was bedeuten. Wo die liegen, spielt erst mal keine Rolle. Die Erfahrung lehrt mich, dass nichts weit genug weg ist, um nicht einfach mal ein difuses Gefühl der Unzufriedenheit zu befriedigen.

Ich schreibe natürlich nicht ohne Grund gerade heute darüber. Ich wollte mal wieder raus, das Gefühl befriedigen, dem Drang nachgeben, also Auto mieten kaufen, raus auf die Straße und durch Deutschland touren. Nord und Süd – Göttingen ist natürlich dabei. So wie Witzenhausen, Berlin, Braunschweig, und der hohe Norden.

Hat’s was gebracht? Der Schweinehund ist erst mal ruhig. Erstmal entspannt. Das wird wieder kommen. So geht das schon seit Jahren. Und hin und wieder treffe ich Leute, die das nachvollziehen können. Die das auch so machen, die auch drüber reden.

LG FOE

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